Basisfaktoren: Wie Ihr Online-Shop nicht aussehen sollte

Wenn der Kunde mit Ihrem Online-Shop nicht zufrieden ist, dann sollten Sie es erst recht nicht sein. Das ist nicht nur eine Frage der Ehre, sondern irgendwann auch eine des Umsatzes. Der bleibt nämlich aus, wenn die Konversionen nicht stimmen. Stolperfallen gibt es in einem Shop viele. Fünf Fehler, die Sie in Ihrem Online-Shop unbedingt vermeiden sollten.

1. Design

Hier gilt generell die Devise: Nichts wirkt auf Kunden so abschreckend wie ein unprofessionelles Design. Wer seinen Online-Shop in einem Design Marke „Eigenbau“ präsentiert, muss in allen anderen Bereichen mehr als überzeugend sein, damit seine Kunden nicht sofort kehrt machen. Das Design muss also professionell wirken, alleine schon, um beim Kunden Vertrauen zu wecken. Doch selbst dann lauern noch Fehlerquellen. Eine typische Design-Falle sind zum Beispiel die Call-to-Action-Bereiche. Nur wenn diese auch für den Kunden deutlich sichtbar sind, wird er zum Kauf animiert. Besondere Gefahr birgt dabei das Corporate Design eines Shops. Hier sollte man gerade bei den Call-to-Action-Bereichen flexibel sein. Der Kunde muss klar und deutlich wissen, was er zu tun hat.

2. Usability

Benutzerfreundlichkeit gehört zu jedem Online-Shop. Hier gilt: Wer suchet, der findet und wer lange suchet, der ist weg. Kein Kunde will seine Zeit mit unübersichtlichen Menüs oder falschen Beschreibungen vergeuden. In punkto Benutzerfreundlichkeit bei Bildern, sind dabei zwei Entwicklungen zu beobachten. Zum einen gibt es immer mehr Möglichkeiten, dem Kunden Produkte in seinem Online-Shop ansprechend zu präsentieren, wie zum Beispiel den Zoom, Rundumansichten oder Produktvideos. Auf der anderen Seite ist immer wieder zu beobachten, wie sorglos der ein oder andere Online-Shop mit dem stärksten Präsentationsmittel, dem Bild, umgeht. Schlechte Bildqualität, unprofessionelles Freistellen, fehlende Zoom-Möglichkeit oder nur eine einzige Bildgröße, um nur einige Fehler zu nennen.

3. Performance

Zwar gilt Geduld immer noch als Tugend, ein Online-Shop ist aber sicher der schlechteste Ort, diese einzufordern. Mit anderen Worten: Die Performance muss stimmen. Kein Kunde will sich die Einkaufslaune durch lange Ladezeiten vermiesen lassen. Im Zweifel lieber einen Performance-Test zu viel machen und mehr Geld für eine bessere Performance in die Hand nehmen.

4. Landing Pages

Das Wichtigste in Bezug auf Landing Pages ist, dass man die richtigen hat. Richtig heißt in diesem Fall, dass die Landing Page die Erwartungen erfüllen muss, die der Kunde zum Beispiel beim Klick auf ein Werbemittel oder auf einen Suchergebnislink hatte. Nicht selten landet ein Kunde nämlich einfach auf der Startseite des Shops. Für jemanden, der eigentlich nach einem konkreten Produkt gesucht hatte oder durch eine Werbung auf ein spezielles Produkt aufmerksam wurde, für den beginnt damit die Suche auf der Startseite erneut - oder aber er ist weg.

5. Bestellprozess

Selbst wenn der Kunde schon auf dem Weg zur Kasse ist, lauern hier immer noch genügend Gefahren. Eine davon ist der Bestellprozess selbst. Ist der nämlich zu lang, steigt die Gefahr, dass der Kunde zwischendrin doch noch den Online-Shop verlässt. Weitere Fehlerquellen sind: zu wenig Bezahlmöglichkeiten, ungesicherte Bestellprozesse, Bestellformulare, die bei einer Fehleingabe alle Daten löschen, zu hohe Versandkosten oder nicht klar kommunizierte Kosten.
Quelle: Händlerbund

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